Dieses Buch beschäftigt sich mit der Situation sterbender Erwachsener im stationären Hospiz oder mit der Betreuung über einen ambulanten Hospizverein am Beispiel einer westdeutschen Großstadt. Was ist nötig und möglich, um individuell nach soziologischen Gesichtspunkten tatsächlich einen gutenTod zu sterben?
Was ist eine Palliativstation?
Welches sind die Rechte Sterbender?
Hospizarbeit ist ein noch junges Arbeitsfeld und in der Gesellschaft weder sozial noch wissenschaftlich oder finanziell völlig etabliert. Die vorliegende Arbeit untersucht die tatsächliche Bedeutung der Hospizarbeit auf der Grundlage sozialer, palliativer, psychologischer und soziologischer Aspkete, fokussiert Bedürfnisse und Rechte sterbender Menschen analog zu psychosozialen Betreuungskonzepten, um auf die dringende Notwendigkeit der Hospizbetreuung Sterbender hinzuweisen.
Betreuung, die aufgrund noch mangelnder Popularität, unsicherer Finanzierung, unzureichender Personalausstattung sowie der Diskrepanz zwischen Leistungswillen und Leistungsvermögen lange nicht für alle AdressatInnen möglich ist.
Im Gegensatz zur klinischen Sterbesituation ist das Erreichen eines "guten Todes" im Rahmen der Hospizarbeit gut möglich. Hospizarbeit kann als Maßnahme wider den "sozialen Tod" bezeichnet werden.
Im Rahmen eines Transfers zwischen Theorie und Praxis wird das Leistungsspektrum eines stationären Hospizes sowie eines ambulanten Hospizvereines beschrieben.