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Lied der Elfen:
Armer König Alberon,
weint um seinen einz'gen Sohn.
Seit 150 Jahren schon
ist er verflucht am Kaltenbronn.
Hat den Menschen aus Liebe gedient
und seinen Dienst gar bitter gesühnt.
Die Grafen sprachen: Du schädlicher Wicht,
weiche hinfort von unsrem Gesicht.
Er nahm die Gestalt des Raben an,
so gut es Zwergenzauber nur kann,
um die Prinzessin zu bergen aus großer Not.
Das arme Mädchen ist nun tot.
Vom Schlosse herab in dunkler Nacht
hat er zum Bräut'gam sie gebracht.
Der wandte sich ab mit seiner Huld,
der Zwergenzauber nun sei schuld.
Das Herze brach ihr in selbiger Nacht,
der Badener hat sie umgebracht.
Von der Engelskanzel, einst Hochzeitsort,
floh der arme Rabe fort.
Er wollte sie hüten
und erhörte ihr Flehn
gegen den Willen der Väter
den Bräut'gam zu sehen.
Die Grafen sprachen: Du räudiges Vieh!
Sei verflucht, so schlimm wie noch nie,
retten nur kann dich menschliche Hand,
die niemals im Leben Böses gekannt.
Sie soll dich erkennen in wahrer Gestalt,
sonst wirst du noch Jahrtausende alt.
Die Angst der Menschen sei künftig dein
und soll dein Los für immer sein.
Armer König Alberon,
weint um seinen einz'gen Sohn.
Seit 150 Jahren schon
ist er verflucht am Kaltenbronn.
Das Alberonium wird verschenkt
an den, der sich in Erlösung versenkt.